Private Calendar Zum Kalender

Datenschutzerklärung

Stand: 29. Oktober 2026

Kurzfassung: Dein Kalender wird auf deinem Gerät Ende-zu-Ende verschlüsselt gespeichert und synchronisiert. Der Server speichert die Kalenderblöcke ausschließlich als Chiffrat und kann ihren Inhalt nicht lesen. Die Android- und die iPhone-App sind verfügbar. Die Android- und die iPhone-App laden externe iCal-Abos direkt und synchronisieren Link und übernommene Einträge verschlüsselt. Die Kalendernutzung setzt ein Konto voraus. Es gibt keine Werbung, kein Tracking, keine Analyse-Dienste und keine Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken.

1. Verantwortlicher

Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:

Name
Private Calendar - Julius Kramer
Anschrift
c/o Online-Impressum #9643
Europaring 90
53757 St. Augustin
Deutschland
E-Mail
info@privatecalendar.de

Für Fragen zum Datenschutz und zur Ausübung deiner Rechte erreichst du uns unter der oben genannten E-Mail-Adresse. Weitere Angaben findest du im Impressum.

2. Grundprinzip: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Die Kalendernutzung setzt ein Konto voraus. Der Betreiber kann die verschlüsselt gespeicherten und synchronisierten Kalenderinhalte nicht einsehen. Die freiwillige E-Mail-Kalendereinladung für Buchungen ist in Abschnitt 9 gesondert erklärt. Die Android- und die iPhone-App laden bei einem ausdrücklich abonnierten externen iCal-Kalender die Quelle direkt und verschlüsseln die lokale Kopie vor der Synchronisierung. Einzelheiten stehen in Abschnitt 8.

Was der Server dadurch nicht sehen kann: Passwort, Master-Schlüssel, Kalenderschlüssel sowie Titel, Ort, Beschreibung und Teilnehmer deiner eigenen verschlüsselten Termine.

Externe iCal-Abos in den mobilen Apps: Die Android- und die iPhone-App laden die Quelle direkt, verarbeiten sie lokal und synchronisieren URL und übernommene Einträge ausschließlich in Ende-zu-Ende-verschlüsselten Kalenderblöcken. Der Private-Calendar-Server erhält dabei weder die Abo-URL noch die ICS-Datei im Klartext.

3. Verarbeitete Daten

Für den Betrieb des Kontos und der Synchronisation verarbeitet der Server die folgenden Daten:

KategorieDatenZweck
Kontodaten E-Mail-Adresse, Passwort-Prüfwert samt Salt, Bestätigungsstatus, Bestätigungscode mit Ablaufzeit, Registrierungszeitpunkt, gewählte Sprache (automatisch, Deutsch oder Englisch), die für die Oberfläche auf allen angemeldeten Geräten und für Konto-E-Mails gilt Konto anlegen, Anmeldung, E-Mail-Bestätigung und Versand von Konto-E-Mails und Anzeige der App in deiner gewählten Sprache
Zwei-Faktor-Authentisierung TOTP-Geheimnis (verschlüsselt gespeichert), Aktivierungsstatus Optionaler zweiter Anmeldefaktor zum zusätzlichen Schutz des Kontos
Sitzungsdaten Sitzungs-Token (nur als Hash), IP-Adresse, User-Agent, Erstellungs- und Zugriffszeitpunkt, Ablaufzeit Angemeldet bleiben, Geräteübersicht, Missbrauchserkennung
Vertrauenswürdige Geräte Geräte-Token (nur als Hash), Erstellungszeitpunkt, Ablaufzeit Optional: den zweiten Faktor auf einem bestätigten Gerät für 14 Tage überspringen
Bekannte Installationen Zufällige Installationskennung (auf dem Server nur als kontogebundener HMAC-SHA-256-Wert), erster und letzter erfolgreicher Anmeldezeitpunkt Benachrichtigung über eine erfolgreiche Anmeldung aus einer bisher nicht bekannten Browser- oder App-Installation; die erste bekannte Installation löst keine Warnung aus
Zustelladressen für Weckrufe Vom Apple- beziehungsweise Google-Zustelldienst vergebene Push-Adresse des Geräts (im Ruhezustand verschlüsselt), Plattform, App-Kennung und Zeitpunkt der letzten Auffrischung Inhaltsleerer Hinweis an deine mobilen Geräte, dass sich verschlüsselte Kontodaten geändert haben; nur mobile Apps, nur nach Anmeldung
Kalenderinhalte Verschlüsselte Datenblöcke sowie technische Metadaten: Konto-Kennung, Kalender-Kennung, Zeitraum-Bucket, Start-/Endzeitraum des Blocks, Version, Änderungszeitpunkt Synchronisation zwischen deinen Geräten
Feiertagseinstellungen Das gewählte Feiertagsland und die Bestätigung der Erstauswahl werden mit den Kalendereinstellungen Ende-zu-Ende-verschlüsselt gespeichert und zwischen deinen Geräten synchronisiert. Die Feiertage werden aus mitgelieferten Regeln lokal berechnet; dafür werden weder dein Standort noch externe Feiertagsdienste abgefragt. Anzeige der ausgewählten landesweiten Feiertage auf deinen Geräten
Darstellungs- und Funktionseinstellungen Farbpalette, Termindauer, Arbeitszeit samt Arbeitskalendern und Pausenland, Schlaffenster samt Zeiten und Meldungsschaltern, Dämmerung samt gewähltem Ort (Ortsname und Koordinaten aus der mitgelieferten Ortsliste), Jahresansicht, Terminaktionen, das automatische Verschieben überfälliger Aufgaben und die gewählte Zeitzone werden mit den Kalendereinstellungen Ende-zu-Ende-verschlüsselt gespeichert und zwischen deinen Geräten synchronisiert; der Server kann sie nicht lesen. Kalenderwochen, erledigte Aufgaben, „Aufgaben in der Monatsansicht ausblenden“, „Kalender in der Monatsansicht ausblenden“ samt Kalenderauswahl und Design bleiben auf dem jeweiligen Gerät. Gleiche Darstellung und Funktionen auf allen deinen Geräten
Löschung eines einzelnen Kalenders Interne Konto-Kennung, die zufällige Kennung des gelöschten Kalenders, Zeitpunkt der Löschung sowie Ausführungs- und Wiederholungsstatus des Auftrags. Kein Kalendername, kein Inhalt, keine E-Mail-Adresse. Nachvollziehbare Entfernung der bereits ausgelagerten verschlüsselten Blöcke dieses Kalenders, damit eine Wiederherstellung aus dem Offsite-Backup ihn nicht erneut anlegt
Externe iCal-Abos Auf dem Android-Gerät oder iPhone: Abo-URL und direkt von der gewählten Quelle geladene ICS-Datei einschließlich Kalenderdaten; auf dem Server nur die Ende-zu-Ende-verschlüsselten Kalenderblöcke. Die Quelle erhält Geräte-IP-Adresse, Abrufzeit und technischen User-Agent Direkter Abruf der von dir ausdrücklich ausgewählten externen Quelle in der jeweiligen mobilen App und verschlüsselte Synchronisierung der schreibgeschützten Kopie
Schlüsselmaterial Öffentlicher Schlüssel, verschlüsselter privater Schlüssel, verschlüsselter Wiederherstellungs-Container Teilen von Kalendern, Kontowiederherstellung
Freigaben Kennungen der beteiligten Konten, verschlüsselter Kalenderschlüssel, Rolle (Lesen/Schreiben), Status der Einladung, Einladungszeitpunkt, Einladungsverweis für den Link in der Einladungs-E-Mail, ursprüngliche E-Mail-Adressen als kryptografischer Verpackungskontext bis zum erneuten Verpacken oder Löschen der Freigabe Geteilte Kalender, Einladung und Zustimmung des Mitglieds
Buchungs- und Verfügbarkeitslinks Öffentliches Kennzeichen des Links, verschlüsseltes Angebot mit freien oder freigegebenen belegten Zeiträumen, Konto-Zuordnung, Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufzeitpunkt, Aktivstatus und Linkmodus Freie Zeiten zur Buchung oder belegte Zeiträume zur Verfügbarkeitsanzeige für Personen mit dem vollständigen Link bereitstellen
Meldung und Quellensperre bei Terminanfragen Anfragekennung, Konto-Zuordnung, Meldezeitpunkt, Sperrstatus sowie ein nicht umkehrbarer HMAC der Quell-IP; weder Anfrageinhalt noch rohe IP-Adresse Missbräuchliche Terminanfragen melden und weitere Anfragen derselben Quelle an eigene Buchungslinks zeitlich begrenzt abweisen
Terminanfragen Verschlüsselte Anfrage (Angaben der anfragenden Person; für den Anbieter nicht lesbar), flüchtiger öffentlicher Schlüssel des anfragenden Browsers, nicht umkehrbarer Kurzwert des gewählten Zeitpunkts, Eingangszeitpunkt, Bearbeitungsstand, eine technische Versionsnummer für Buchungsentscheidungen und Kalenderdateien und verschlüsselte Antwort; nur bei ausdrücklich gewünschter Benachrichtigung zusätzlich die gewählte Benachrichtigungssprache (Deutsch oder Englisch), die E-Mail-Adresse der anfragenden Person (im Ruhezustand verschlüsselt) und die Zeitpunkte der Benachrichtigungs- und gegebenenfalls gesonderten Kalendereinladungseinwilligung; nur für die gesondert gewählte Kalender-E-Mail vorübergehend lesbarer Titel und Zeitangaben Terminanfrage übermitteln, Doppelbuchungen verhindern, Zu- oder Absage zurückmelden
Fehlversuche Zähler fehlgeschlagener Anmeldungen, Sperrzeitpunkt Schutz vor automatisiertem Durchprobieren von Passwörtern
Zugriffsprotokoll (Server-Logs) Je Anfrage: Zeitpunkt, IP-Adresse, HTTP-Methode, aufgerufener Pfad, technische Abfrageparameter, Antwortstatus, Antwortgröße, Bearbeitungsdauer und User-Agent. E-Mail-Adressen, Bestätigungscodes und Token werden vor dem Schreiben aus den Abfrageparametern entfernt; Anfrage- und Antwortinhalte sowie Kopfzeilen werden nicht protokolliert Erkennung und Aufklärung automatisierter Angriffe (Durchprobieren von Passwörtern, Schwachstellen-Scans, Überlastversuche), Fehlersuche und stabiler Betrieb. Ohne dieses Protokoll ließe sich nach einem Vorfall nicht feststellen, ob und woher er kam
Missbrauchserkennung Zusammenfassung abgewiesener Zugriffe: Häufigkeit, betroffener Endpunkt, IP-Adresse, Zeitraum und, soweit der abgewiesene Vorgang sie enthielt, die dabei verwendete E-Mail-Adresse Erkennung und Abwehr laufender Angriffe. Die Zusammenfassung enthält niemals Passwörter, Bestätigungscodes, Sitzungstoken oder Kalenderinhalte
Änderung der Konto-E-Mail-Adresse Interne Konto-Kennung, bisherige und neue Adresse, zufällige Anforderungskennung, Bindung an die Sitzung und den aktuellen Sicherheitsstand, HMAC-Prüfwerte der beiden zwölfstelligen Codes, Ablaufzeit; begrenzte Versuchszähler mit nicht umkehrbaren HMAC-Kennungen. Nach Bestätigung vorübergehend beide Adressen, Zeitpunkt und Versand-/Abgleichstatus für die Sicherheitsnachrichten und die Aktualisierung des bestehenden Stripe-Kunden. Ausdrücklich angeforderte Adressänderung nach Passwort-, Wiederherstellungsschlüssel-, gegebenenfalls 2FA- und beidseitiger Postfachprüfung; Missbrauchsschutz und zuverlässige Benachrichtigung. Passwort, Wiederherstellungsschlüssel und Kalenderinhalte werden dabei nicht im Klartext übertragen.
Kontolöschung per E-Mail-Code Abgleich der angegebenen Konto-E-Mail-Adresse sowie, nur bei einem bestätigten bestehenden Konto, interne Konto-Kennung, Hash des zwölfstelligen Löschcodes, Ablaufzeit, Fehlversuchszähler und Erstellungszeitpunkt; nach Bestätigung zusätzlich Vormerkung mit Anforderungszeit, geplantem Ausführungszeitpunkt, Quelle der Anforderung, IP-Adresse und User-Agent. Nach Ausführung bleibt vorübergehend ein technischer Löschkontroll-Datensatz mit interner Konto-Kennung, Ausführungs- und Wiederholungsstatus sowie – bis zur bestätigten Beendigung – der Stripe-Abo-Kennung und einer etwaigen technischen Fehlermeldung. Identitätsprüfung über die hinterlegte Konto-E-Mail, 48-stündige widerrufbare Vormerkung, Durchführung der bestätigten Kontolöschung sowie Schutz davor, dass verspätete Sicherungs- oder Spiegelvorgänge Daten erneut anlegen; bei einem Premium-Abo außerdem zuverlässige Beendigung des Abos
Kündigung und Widerruf per E-Mail-Code Abgleich der angegebenen Konto-E-Mail-Adresse sowie, nur bei einem bestätigten bestehenden Konto, interne Konto-Kennung, Hash des zwölfstelligen Bestätigungscodes, Ablaufzeit, Fehlversuchszähler und Erstellungszeitpunkt. Bei einer außerordentlichen Kündigung nimmt das Formular zusätzlich den von dir angegebenen Grund und einen gewünschten Beendigungszeitpunkt entgegen; beide gehen in den Nachweis der Kündigungserklärung ein (nächste Zeile). Identitätsprüfung über die hinterlegte Konto-E-Mail und Durchführung der bestätigten Kündigung beziehungsweise des bestätigten Widerrufs (jeweils in getrennten Datensätzen)
Nachweis der bestätigten Kündigung Belegnummer, interne Konto-Kennung, Konto-E-Mail-Adresse, Datum und Uhrzeit deiner Erklärung, Kündigungsart, bei einer außerordentlichen Kündigung der von dir angegebene Grund, ein gewünschter sowie der tatsächliche Beendigungszeitpunkt, die Stripe-Abo-Kennung, der Verarbeitungsstand bei Stripe samt etwaiger technischer Fehlermeldung, ein gegebenenfalls erstatteter Betrag und der Zustellstand der Bestätigungsmail Deine Erklärung wird sofort mit Zeitstempel festgeschrieben, damit ihr Zugang unabhängig von Stripe und vom Mailversand feststeht und dir belegbar bleibt. Der Datensatz dient zugleich als Nachweis der Kündigung und als Arbeitsliste für Erklärungen, deren Weiterverarbeitung oder Bestätigung technisch fehlgeschlagen ist
Direkte Kündigungs- und Widerrufsfunktion Konto-E-Mail-Adresse, feste Vertragsbezeichnung, E-Mail-Adresse für die Eingangsbestätigung sowie Datum, Uhrzeit und Belegnummer der Erklärung; bei der Kündigung zusätzlich Kündigungsart, gegebenenfalls Kündigungsgrund und gewünschter Beendigungszeitpunkt, beim Widerruf zusätzlich der Name des Verbrauchers Unveränderte Weiterleitung der Erklärung an den Verantwortlichen zur manuellen Vertragsbearbeitung und unverzügliche elektronische Eingangsbestätigung an die angegebene Adresse; keine automatische Stripe-, Kündigungs- oder Erstattungsaktion
Premium-Abo & Zahlung Verknüpfung von Konto und Stripe-Kunden-Kennung, Abo-Status, Tarif, Preis-Kennung, Laufzeitende, Kündigungsstatus, Rechnungsland sowie für die Bestellbestätigung die vereinbarte Fassung der Vertragsunterlagen, Preis und ursprüngliche Laufzeit, Versandzeitpunkte, Versuchszahl und ein kategorischer Fehlerstatus. Zusätzlich wird der Zeitpunkt vermerkt, auf den sich der zuletzt übernommene Abo-Stand bezieht, damit eine verspätet nachgereichte Zahlungsdienst-Meldung keinen neueren Stand überschreibt. Hinzu kommen Rechnungs-Metadaten (Rechnungsnummer, Betrag, Zeitraum, Links zur Rechnung sowie die interne Konto-Kennung und die zum Rechnungszeitpunkt hinterlegte E-Mail-Adresse). Technische Bearbeitungs- und Zustellvermerke zur Vertragsverwaltung umfassen Konto- und Abo-Kennung, Vorgangsart, Tarif, Vertragsende, Erstellungszeitpunkt, Status, Versuchszahl und Versandzeitpunkte. Keine vollständigen Kartendaten. Abschluss und Verwaltung des kostenpflichtigen Premium-Abos, zuverlässige Zustellung und Nachweis der Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, Rechnungsstellung und gesetzliche Aufbewahrung.
Empfehlungen und Premium-Prämien Zufälliger Empfehlungscode, interne Konto-Kennungen der beteiligten Konten, Zuordnung einer Empfehlung, Zeitpunkt und Prüfstatus der ersten Zahlung, Tarif, Prämien- und Einlösungszähler, gespeicherte Gratismonate und Premium-Enddatum sowie technische Stripe-Abo-, Rechnungs- und Wiederholungskennungen Freiwillige Empfehlungen zuordnen, erste gültige Zahlungen prüfen, Prämien für beide Konten gutschreiben, Grenzen und doppelte Einlösungen verhindern sowie die nächste Abbuchung verschieben; die Übersicht zeigt keine Namen oder E-Mail-Adressen geworbener Personen
Impressums-Kontaktformular Absender-E-Mail-Adresse, Betreff, Nachricht, Bestätigung der Kenntnisnahme dieser Datenschutzerklärung und Eingangszeitpunkt Weiterleitung der Nachricht an den Verantwortlichen und Beantwortung der Kontaktaufnahme
Fehlerberichte und Funktionswünsche E-Mail-Adresse, Kategorie, Plattform, Betreff, Beschreibung, Formularsprache und Eingang; optional eine selbst ausgewählte Bild- oder Videodatei bis 10 MiB mit enthaltenen Bild-, Ton- und Metadaten Bearbeitung deiner Meldung und Rückfragen; freiwillige Weitergabe an Betreiber und bestehenden Maildienst, getrennt von der Kalender-E2EE
Bot-Schutz der öffentlichen Formulare IP-Adresse, TLS-Fingerabdruck, User-Agent, Website-Schlüssel und aufgerufener Ursprung sowie ein kurzlebiges Prüftoken Erkennung und Abwehr automatisierter Übermittlungen im Kontakt- und Feedbackformular und in den codegesicherten Formularen auf den Seiten „Konto löschen", „Kündigung mit E-Mail-Code" und „Widerruf mit E-Mail-Code". Die direkten Kündigungs- und Widerrufsfunktionen verwenden kein Cloudflare Turnstile.
Einstiegs-Cookie „pc_seen“ Ein einzelnes Cookie mit dem festen Wert „1“, ohne Kennung, Zeitstempel oder sonstigen Inhalt (Laufzeit ein Jahr, SameSite=Lax, Secure, HttpOnly) Unter der Adresse „/“ wird entweder die Startseite oder die Kalender-App ausgeliefert. Das Cookie merkt allein, dass dieser Browser die App schon einmal geöffnet hat, damit er nicht erneut auf der Startseite landet. Das Cookie enthält keine eindeutige Kennung, wird nicht zur Analyse, zur Wiedererkennung über Websites hinweg oder zur Profilbildung verwendet und mit keinen anderen Daten zusammengeführt
Lokaler Zeitpunkt für Bewertungsanfragen in den mobilen Apps Nur auf dem Gerät: Anzahl erfolgreich angelegter Termine, Anzahl aktiver Tage, erstes und letztes aktives Datum sowie letzter Anfragezeitpunkt und damalige Zählerstände; keine Termin- oder Konto-Kennungen und keine Kalenderinhalte Eine seltene Bewertungsanfrage nach ausreichender Nutzung anbieten und wiederholte Unterbrechungen vermeiden; keine Übermittlung dieser Zähler an uns, Apple oder Google
Technischer Betriebsstatus Aggregierte Mengen, Datenbank- und Backup-Zustände, Versandzeitpunkte und Warnstatus sowie Ressourcenwerte des Servers wie freier Speicherplatz, Arbeitsspeicher, CPU-Last und Laufzeit Stabiler und sicherer Betrieb und Fehlererkennung; ohne E-Mail-Adressen oder Kalenderinhalte

Hinweis zu Metadaten: Auch wenn die Inhalte verschlüsselt sind, sieht der Server technisch notwendige Metadaten — insbesondere, dass ein Konto existiert, wie viele Kalender es gibt, in welchen Zeiträumen Termine liegen und wann zuletzt synchronisiert wurde. Diese Angaben sind für die Zuordnung und Synchronisation der Datenblöcke erforderlich.

4. Zwecke und Rechtsgrundlagen

Bereitstellung von Konto und Synchronisation: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
Verarbeitung von Kontodaten, Kalenderblöcken, Schlüsselmaterial und Freigaben zur Erfüllung des Nutzungsverhältnisses.
Sicherheit des Dienstes: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Verarbeitung von IP-Adresse, User-Agent, Fehlversuchszählern und gehashter Installationskennung zur Abwehr von Angriffen und Missbrauch sowie zur Benachrichtigung über sicherheitsrelevante Kontoereignisse. Unser berechtigtes Interesse ist der sichere und stabile Betrieb des Dienstes.
Meldung und Quellensperre bei Terminanfragen: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Der Eigentümer eines Buchungslinks kann eine eingegangene Anfrage melden und deren Quelle für eigene Buchungslinks sperren. Der Server verwendet dafür nur einen mit einem getrennt gehaltenen Schlüssel gebildeten HMAC der Quell-IP, nicht die IP-Adresse selbst; die Sperre dient dem Schutz vor Belästigung und automatisiertem Missbrauch.
Zugriffsprotokoll und Missbrauchserkennung: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Der Server hält jede Anfrage kurzzeitig in einem Zugriffsprotokoll fest und meldet abgewiesene Zugriffe gebündelt an den Verantwortlichen. Unser berechtigtes Interesse ist es, Angriffe überhaupt bemerken und nachträglich aufklären zu können; eine Abwehr, die lautlos abweist, lässt einen laufenden Angriff unbemerkt. Deine schutzwürdigen Interessen wahren wir durch die kurze Löschfrist von sieben Tagen, die Beschränkung auf technische Verbindungsdaten und dadurch, dass Inhalte, Kopfzeilen, Passwörter und Bestätigungscodes gar nicht erst hineingeschrieben werden. Einzelheiten stehen in Abschnitt 6.
Zwei-Faktor-Authentisierung: Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO
Optional und jederzeit in den Kontoeinstellungen aktivierbar, um Konten zusätzlich gegen unbefugten Zugriff abzusichern. Das TOTP-Geheimnis wird nur bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentisierung verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse ist der sichere Betrieb des Dienstes.
Kontolöschung und technische Löschkontrolle: Art. 6 Abs. 1 lit. b und f sowie Art. 17 DSGVO
Zuordnung, Identitätsprüfung über die hinterlegte Konto-E-Mail, 48-stündige widerrufbare Vormerkung und Durchführung der ausdrücklich bestätigten Kontolöschung, sofern die Vormerkung nicht mit dem Kontopasswort storniert wurde. IP-Adresse und User-Agent schützen den anmeldefreien Löschweg vor Missbrauch. Der anschließend vorübergehend verbleibende Löschkontroll-Datensatz verhindert, dass verspätete Spiegelvorgänge Daten des gelöschten Kontos erneut anlegen, und hält eine erforderliche Stripe-Kündigung bis zu ihrer bestätigten Ausführung wiederholbar. Unser berechtigtes Interesse ist die sichere, nachweisbar vollständige Durchführung der von dir verlangten Löschung und Vertragsbeendigung. Denselben Zweck erfüllt ein gleichartiger Datensatz, wenn du einen einzelnen Kalender löschst: er hält allein deine Konto-Kennung, die zufällige Kennung des gelöschten Kalenders, Zeitpunkte und den Wiederholungsstand fest, bis dessen ausgelagerte verschlüsselte Blöcke tatsächlich entfernt sind.
Änderung der Konto-E-Mail-Adresse: Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO
Durchführung deiner ausdrücklich verlangten Adressänderung, Prüfung beider Postfächer und Schutz vor unbefugten Kontoübernahmen. Ein bestehender Stripe-Kunde erhält die bestätigte neue Adresse; alte Rechnungsbelege und ihre historischen Adressen bleiben unverändert.
Kündigung und Widerruf per E-Mail-Code: Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO
Identitätsprüfung über die hinterlegte Konto-E-Mail und Durchführung der bestätigten Kündigung beziehungsweise des bestätigten Widerrufs. Die Bereitstellung dieser anmeldefreien Wege erfüllt zugleich gesetzliche Pflichten (§ 312k BGB, § 355 BGB).
Nachweis der bestätigten Kündigung: Art. 6 Abs. 1 lit. b, c und f DSGVO
Die Erklärung selbst und ihr Zeitpunkt gehören zur Vertragsabwicklung und zur gesetzlichen Bestätigungspflicht des § 312k Abs. 4 BGB. Dass wir den Datensatz darüber hinaus als Beleg aufbewahren, stützen wir auf unser berechtigtes Interesse daran, Inhalt und Zugang einer Kündigung im Streitfall nachweisen zu können – dasselbe Interesse schützt auch dich, weil deine Kündigung damit selbst dann feststeht, wenn Stripe oder der Mailversand ausfällt.
Direkte Kündigungs- und Widerrufsfunktion: Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO
Entgegennahme, Weiterleitung, manuelle Bearbeitung und Eingangsbestätigung einer Kündigungs- beziehungsweise Widerrufserklärung zur Vertragsabwicklung und zur Erfüllung der gesetzlichen Pflichten aus § 312k und § 356a BGB. Der Server führt über diese Formulare keine automatische Änderung bei Stripe aus.
Impressums-Kontaktformular: Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO
Bei Anfragen zu einem bestehenden oder angebahnten Vertrag erfolgt die Verarbeitung zur Vertragsdurchführung beziehungsweise zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Allgemeine Nachrichten bearbeiten wir auf Grundlage unseres berechtigten Interesses an einer erreichbaren elektronischen Kontaktstelle und der Beantwortung sachlicher Anliegen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Der Pflicht-Haken dokumentiert nur, dass du diese Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen hast; er ist keine Einwilligung.
Schutz der öffentlichen Formulare: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Cloudflare Turnstile sowie serverseitige Größen- und Ratenbegrenzungen verhindern automatisierten Missbrauch im Kontakt- und Feedbackformular und in den codegesicherten Abläufen für Kontolöschung, Kündigung und Widerruf. Die gesetzlichen Direktfunktionen für Kündigung und Widerruf bleiben unabhängig von Cloudflare und anderen Drittanbieter-Skripten; dort schützen ausschließlich ein unsichtbares Bot-Feld sowie serverseitige Größen- und Ratenbegrenzungen. Unser berechtigtes Interesse ist die Verfügbarkeit und Sicherheit dieser Wege.
Einstiegs-Cookie „pc_seen“: § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Das Cookie ist unbedingt erforderlich, damit die Adresse „/“ demselben Browser wieder die Kalender-App statt der Startseite ausliefert; ohne diese Weiche ließe sich der ausdrücklich gewünschte Dienst nicht bereitstellen. Es bedarf deshalb keiner Einwilligung. Es enthält keine Kennung und keinen Personenbezug, wird nicht ausgewertet und ermöglicht keine Wiedererkennung über Websites hinweg. Unser berechtigtes Interesse ist die erwartungsgemäße Bedienung des Dienstes.
Lokale Bewertungsanfragen: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Unser berechtigtes Interesse ist freiwilliges Produktfeedback nach ausreichender Nutzung. Die dafür verwendeten Zähler bleiben ausschließlich auf dem Gerät und dienen der seltenen Anzeige einer Anfrage; sie werden weder zur Nutzungsanalyse übermittelt noch mit einem Konto verknüpft. Ob und wie du bewertest, entscheidest du selbst im jeweiligen Store.
Datensicherung: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Verschlüsselte Sicherungskopien zum Schutz vor Datenverlust.
Technische Betriebsüberwachung: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Verarbeitung aggregierter System-, Ressourcen-, Datenbank-, Warteschlangen- und Backup-Kennzahlen zur frühzeitigen Erkennung und Behebung von Störungen. Unser berechtigtes Interesse ist die Verfügbarkeit, Integrität und Sicherheit des Dienstes.
Empfehlungsprogramm: Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO
Die Zuordnung erfolgt, wenn du einen Empfehlungscode einträgst. Wir prüfen die erste bezahlte Premium-Bestellung und schreiben die vereinbarten Gratismonate gut. Technische Zahlungs- und Wiederholungskennungen sowie begrenzte Einlösungszähler verhindern doppelte Prämien und sichern eine verlässliche Abrechnung; darin liegt unser berechtigtes Interesse. Empfehlungscodes können im Konto aufgerufen und freiwillig geteilt werden. Wir versenden für dieses Programm keine Einladungen an fremde E-Mail-Adressen.

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Angabe einer E-Mail-Adresse und eines Passworts ist für die Nutzung des Kalenders erforderlich, weil die Kalendernutzung ein Konto voraussetzt. Du bist weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, uns diese Daten bereitzustellen; ohne sie ist eine Nutzung des Dienstes jedoch nicht möglich. Das Einrichten der Zwei-Faktor-Authentisierung, das Markieren eines Geräts als vertrauenswürdig und das Abonnieren externer Kalender sind freiwillig.

Automatisierte Entscheidungsfindung

Grundsätzlich findet keine automatisierte Entscheidungsfindung und kein Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. Insbesondere dient die zeitlich befristete Sperre nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen allein der technischen Missbrauchsabwehr und entfaltet keine rechtliche Wirkung dir gegenüber.

Eine Ausnahme betrifft die Bestellung des kostenpflichtigen Premium-Abos. Deutschland wird direkt über Stripe abgerechnet; Österreich, die Schweiz, Finnland, Dänemark, die Niederlande, Irland und Schweden über Link (Stripe Managed Payments). Die Prüfung des Rechnungslands und des Zahlungswegs läuft automatisiert und ohne menschliche Beteiligung ab. Darüber informieren wir dich hiermit nach Art. 13 Abs. 2 lit. f DSGVO:

Logik der Entscheidung
Nach Abschluss des Bezahlvorgangs übermittelt uns Stripe das Länderkennzeichen der von dir dort angegebenen Rechnungsanschrift. Eine direkte Bestellung mit anderer Rechnungsanschrift als Deutschland beziehungsweise eine Managed-Payments-Bestellung mit Rechnungsanschrift in Deutschland oder einem nicht unterstützten Land wird abgelehnt. Zusätzlich wird geprüft, ob Stripe das Abo tatsächlich als Managed Payments ausweist. Weitere personenbezogene Merkmale fließen nicht ein: Es findet keine Bewertung deiner Person, keine Bonitäts- oder Betrugsbewertung und kein Profiling statt.
Tragweite und angestrebte Auswirkungen
Die Bestellung wird nicht angenommen, ein Vertrag kommt also nicht zustande. Ein bereits eingezogener Betrag wird vollständig über das verwendete Zahlungsmittel erstattet, und die Premium-Funktionen werden nicht freigeschaltet, auch nicht übergangsweise. Über die Ablehnung und die Erstattung informieren wir dich per E-Mail an deine Konto-Adresse. Dein Konto, deine Kalenderdaten und der kostenlose Tarif bleiben davon unberührt.
Rechtsgrundlage
Art. 22 Abs. 2 lit. a DSGVO. Die Prüfung ist für die Entscheidung über den Abschluss des Vertrags erforderlich, weil direkte Auslandsbestellungen umsatzsteuerliche Pflichten auslösen können, die wir nicht über den direkten Zahlungsweg erfüllen; angebotene Auslandsbestellungen werden deshalb ausschließlich über Stripe Managed Payments abgewickelt.
Deine Rechte in diesem Fall
Du hast das Recht, das Eingreifen einer natürlichen Person zu erwirken, deinen eigenen Standpunkt darzulegen und die Entscheidung anzufechten (Art. 22 Abs. 3 DSGVO). Dafür genügt eine formlose Nachricht an die in Abschnitt 1 genannte E-Mail-Adresse; du kannst auch einfach auf die Ablehnungsmail antworten. Wir sehen uns den Fall dann von Hand an und antworten dir.

5. E-Mail-Versand und Feedback

Fehlerberichte und Funktionswünsche

Über /feedback und /en/feedback kannst du ohne Anmeldung einen Fehler melden oder eine Funktion vorschlagen. Erforderlich sind E-Mail-Adresse, Kategorie, Plattform, Betreff und Beschreibung; zusätzlich werden die Formularsprache und der Eingangszeitpunkt verarbeitet. Die E-Mail-Adresse ermöglicht Rückfragen und wird nicht als zu einem Konto gehörig verifiziert. Die Apps öffnen das Formular im Systembrowser und übergeben nur Kategorie und Plattform in der URL. Es werden keine Kontokennung, Sitzungstoken, Kalenderinhalte, Diagnoseprotokolle oder Gerätekennungen automatisch angehängt.

Die Nachricht ist für den Betreiber lesbar und gehört nicht zur Ende-zu-Ende-verschlüsselten Kalendersynchronisierung. Bitte übermittle keine Passwörter, Wiederherstellungsschlüssel, vertraulichen Kalenderinhalte oder personenbezogenen Daten anderer Personen. Optional kannst du eine Bild- oder Videodatei bis 10 MiB (PNG, JPEG, WebP, MP4, MOV oder WebM) selbst auswählen. Sie kann persönliche Angaben, Bild- oder Toninhalte und eingebettete Metadaten enthalten. Bitte entferne solche Angaben vor dem Absenden. Bilder und Videos liegen bis zu 72 Stunden verschlüsselt auf dem bestehenden Hosting-Server; der Betreiber erhält einen zufälligen, nicht erratbaren Download-Link per E-Mail. Der Abruf erfordert zusätzlich ein Download-Passwort, das nur der Betreiber kennt; der Link allein genügt nicht. Auch der Maildienst kann den Link sehen, die Datei ohne dieses Passwort aber nicht abrufen. Er wird nicht öffentlich aufgelistet; bitte gib ihn nicht weiter. Abgelaufene Links funktionieren sofort nicht mehr; die Dateien werden beim Serverstart und minütlich automatisch bereinigt. Es gibt kein öffentliches Verzeichnis. Es gibt keine öffentliche Wunschliste oder automatische Bestätigungs-E-Mail. Die Nachricht wird über den bestehenden Scaleway-Maildienst an das Betreiberpostfach übermittelt; Hosting und technische Sicherheitsprotokolle werden wie unten beschrieben verarbeitet.

Vertragsbezogene Fehlerberichte bearbeiten wir nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, allgemeine Fehlerberichte und Funktionswünsche nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist die Beantwortung deiner Meldung und die Verbesserung der Zuverlässigkeit und Funktionen des Dienstes. Die Angabe der Daten ist freiwillig; ohne die Pflichtfelder kann das Formular nicht abgesendet werden. Die Kalendernutzung bleibt davon unabhängig.

Für Feedback einschließlich Anhängen gelten dieselben Löschfristen wie für Kontaktkorrespondenz: nach abschließender Bearbeitung, spätestens nach 30 Tagen, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Die Nachricht verarbeitet der Server nur vorübergehend im Arbeitsspeicher für die Übermittlung; sie wird nicht in seiner Datenbank oder einer Dateiablage gespeichert. Für Bilder und Videos gilt die oben beschriebene verschlüsselte Ablage mit 72 Stunden Abrufdauer und automatischer Bereinigung; sie wird nicht in die Datenbanksicherungen aufgenommen. Heruntergeladene Kopien und Postfachkopien unterliegen der 30-Tage-Löschfrist. Für eine längere interne Fehler- oder Wunschliste werden nur tatsächlich anonymisierte Beschreibungen ohne Rückbezug auf die meldende Person übernommen. Einreichungen werden nicht automatisch an externe Bugtracker oder KI-Dienste weitergegeben.

Wir verarbeiten deine E-Mail-Adresse, um dir funktionale Nachrichten zum Betrieb des Dienstes und zu deiner Kontosicherheit zu senden; dazu gehört nach erfolgreicher E-Mail-Bestätigung eine einmalige Willkommensmail mit der Bestätigung deiner Registrierung und einem Link zur Website beziehungsweise Browser-Version. Dazu gehören auch Bestätigungscodes für eine über die öffentliche Löschseite angeforderte Kontolöschung sowie getrennte Codes und Sicherheitsbestätigungen an die bisherige und neue Adresse bei einer von dir angeforderten Adressänderung. Rechtsgrundlage sind die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) sowie das berechtigte Interesse an Sicherheit und Betrieb (lit. f). Diese Nachrichten können deine E-Mail-Adresse und sicherheitsrelevante technische Angaben enthalten, etwa Zeitpunkt, IP-Adresse und User-Agent bei einer Anmeldung aus einer bisher unbekannten Installation, keine Kalenderinhalte. Eine gesondert gewählte Buchungs-Kalendereinladung enthält Titel und Zeit des einzelnen Termins; Abschnitt 9 erläutert diese Ausnahme. Werbung versenden wir nicht.

Empfänger sind je nach Anlass du selbst, bei der Kalenderfreigabe die Person, mit der du teilst beziehungsweise die mit dir teilt (dabei wird die jeweils andere E-Mail-Adresse sichtbar), sowie die verantwortliche Person für Kontakt-, Sicherheits-, Betriebs- und Zahlungsangelegenheiten. Die Meldung über bezahlte Premium-Abschlüsse und Verlängerungen dient der bestehenden Vertrags- und Zahlungsverwaltung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); sie enthält keine Kalenderinhalte oder Kartendaten.

Versendet wird über den Transactional-Mail-Dienst der Scaleway SAS, 8 rue de la Ville-l'Évêque, 75008 Paris, Frankreich. Dabei werden die betroffene E-Mail-Adresse und der jeweilige Nachrichteninhalt übertragen; bei den direkten Kündigungs- und Widerrufsfunktionen umfasst das auch die vollständige Erklärung, ihren Eingangszeitpunkt und die Belegnummer. Bei der vorgelagerten Anforderung eines Sicherheitscodes und bei Einladungen erfährt der Dienstleister außerdem, dass zwischen zwei Adressen eine Kalenderfreigabe beabsichtigt ist beziehungsweise besteht. Sicherheitsbenachrichtigungen können die oben genannten Zugriffsmetadaten enthalten. Die Verarbeitung findet innerhalb der Europäischen Union statt.

Automatische Nachrichten an Kontoinhaber enthalten am Ende direkte Links zum Impressum und zu dieser Datenschutzerklärung.

Kalenderfreigaben versenden keine Kalenderinhalte oder öffentlichen Sicherheitscodes per E-Mail. Die Anforderungsmail erklärt nur, wo du deinen öffentlichen Sicherheitscode lokal in App oder Browser findest; zurücksenden sollst du ihn unmittelbar an die einladende Person, möglichst über einen Ende-zu-Ende-verschlüsselten Chat. Auch der Name des geteilten Kalenders steht nicht in der Einladung: Er ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt, dem Server nicht bekannt und wird erst nach dem Entschlüsseln in der App angezeigt.

Bot-Schutz der öffentlichen Formulare

Das Feedbackformular sowie das Kontaktformular im Impressum sowie die anmeldefreien Formulare zur Kontolöschung, zur Kündigung mit E-Mail-Code („/kuendigen/automatisch") und zum Widerruf mit E-Mail-Code („/widerruf/automatisch") verwenden Cloudflare Turnstile der Cloudflare, Inc., 101 Townsend Street, San Francisco, CA 94107, USA. Turnstile wird erst geladen, wenn du das jeweilige Formular öffnest. Dabei verarbeitet der Dienst insbesondere IP-Adresse, TLS-Fingerabdruck, User-Agent, Website-Schlüssel und den aufgerufenen Ursprung, um Menschen von automatisierten Zugriffen zu unterscheiden. Der Browser lädt dafür Programmcode und einen Prüfrahmen von challenges.cloudflare.com; der Server prüft das kurzlebige Token über die Siteverify-Schnittstelle. Formulardaten wie E-Mail-Adresse, Betreff, Nachricht oder Bestätigungscode werden nicht an Cloudflare übermittelt. Fehlt ein gültiges Widget-Token oder lehnt Cloudflare die Prüfung ab, wird die betreffende codegesicherte Onlineübermittlung zurückgewiesen. Die direkten gesetzlichen Funktionen unter „/kuendigen" und „/widerruf" laden kein Cloudflare-Skript, übermitteln keine Daten an Cloudflare und bleiben auch bei einer Störung oder Blockierung des Anbieters vollständig absendbar.

Cloudflare verarbeitet die Sicherheitssignale teils als Auftragsverarbeiter und teils in eigener Verantwortung zur Verbesserung der Bot-Erkennung. Soweit Daten in die USA oder andere Drittländer übertragen werden, stützt Cloudflare die Übermittlung nach seinem Auftragsverarbeitungsvertrag auf die EU-Standardvertragsklauseln. Weitere Informationen enthält der Turnstile-Datenschutzhinweis von Cloudflare.

Online-Impressum.de verarbeitet die Eingaben des Kontaktformulars nicht. Das Formular wird unmittelbar von Private Calendar bereitgestellt; der Anwendungsserver sendet seine Inhalte über Scaleway Transactional Email direkt an den Verantwortlichen.

6. Hosting und Sicherungskopien

Der Dienst läuft auf Servern der Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland. Der genutzte Serverstandort ist das Rechenzentrum Nürnberg, Deutschland.

Es werden täglich verschlüsselte Sicherungskopien der Datenbank erstellt. Diese sind vor dem Schreiben mit AES-256-GCM verschlüsselt; die jeweils letzten 14 Tagesstände werden lokal vorgehalten.

Zusätzlich werden verschlüsselte Kopien bei Exoscale (Akenes SA, Boulevard de Grancy 19A, 1006 Lausanne, Schweiz) in der Zone ch-dk-2 (Raum Zürich, Schweiz) abgelegt. Der Speicheranbieter erhält ausschließlich Chiffrat und besitzt keinen Schlüssel.

Übermittlung in ein Drittland

Die Auslagerung der Sicherungskopien an Exoscale bedeutet eine Übermittlung in die Schweiz und damit in ein Land außerhalb der EU und des EWR. Für die Schweiz besteht ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission nach Art. 45 DSGVO; die Schweiz gewährleistet damit ein der EU vergleichbares Datenschutzniveau, sodass für diese Übermittlung keine zusätzlichen Garantien erforderlich sind. Unabhängig davon verlassen ausschließlich verschlüsselte Daten unseren Server; Exoscale kann die gespeicherten Inhalte weder entschlüsseln noch einsehen.

Zugriffsprotokolle des Servers

Der Server hält jede Anfrage in einem Zugriffsprotokoll fest. Gespeichert werden Zeitpunkt, IP-Adresse, HTTP-Methode, aufgerufener Pfad, technische Abfrageparameter, Antwortstatus, Antwortgröße, Bearbeitungsdauer und User-Agent. Nicht protokolliert werden Anfrage- und Antwortinhalte sowie HTTP-Kopfzeilen; E-Mail-Adressen, Bestätigungscodes und Token werden aus den Abfrageparametern entfernt, bevor die Zeile geschrieben wird. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und störungsfreien Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Die Protokolldateien werden nach sieben Tagen gelöscht. Der Server legt je Kalendertag (UTC) genau eine Datei an und entfernt beim Start sowie danach mehrmals täglich alle Dateien, deren Tag länger als diese Frist zurückliegt. Eine Auswertung zu anderen Zwecken — insbesondere Reichweitenmessung, Profilbildung oder Werbung — findet nicht statt. Getrennt davon führt der vorgeschaltete Webserver ein technisches Fehlerprotokoll über Verbindungen, die den Anwendungsserver nicht erreichen (etwa abgebrochene TLS-Verbindungen); es ist in Größe und Anzahl begrenzt und wird laufend überschrieben.

7. Zahlungsabwicklung beim Premium-Abo

Wenn du ein kostenpflichtiges Premium-Abo abschließt, verarbeiten wir die zur Vertragsabwicklung erforderlichen Zahlungs- und Vertragsdaten. Rechtsgrundlagen sind die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) sowie die Erfüllung rechtlicher, insbesondere handels- und steuerrechtlicher Pflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).

Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe Payments Europe, Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland. An Stripe werden insbesondere deine E-Mail-Adresse, dein Name, deine Rechnungsanschrift und dein Rechnungsland sowie die Zahlungsdaten übermittelt. Vollständige Kartendaten werden ausschließlich von Stripe verarbeitet und erreichen unseren Server nicht (der Bezahlvorgang läuft auf einer von Stripe gehosteten Seite). Wir erhalten von Stripe nur den Zahlungs- und Abo-Status sowie Rechnungs-Metadaten.

Die datenschutzrechtliche Rolle von Stripe hängt vom Verarbeitungszweck ab: Soweit Stripe Zahlungsdaten ausschließlich nach unseren Weisungen verarbeitet, ist Stripe Auftragsverarbeiter; hierfür gelten die Auftragsverarbeitungsbedingungen. Für eigene Zwecke, insbesondere Betrugsprävention, Sicherheit der Zahlungsinfrastruktur, Erfüllung gesetzlicher Pflichten sowie interne Abrechnung und Verbesserung der Zahlungsdienste, verarbeitet Stripe Daten nach den eigenen Bedingungen als eigenständig Verantwortlicher. Einzelheiten und die jeweilige Rollenverteilung stehen im Stripe Data Processing Agreement und in der Datenschutzerklärung von Stripe.

Stripe kann im Rahmen dieser Zwecke Daten auch an Konzerngesellschaften und Dienstleister in den USA übermitteln. Nach seinen Vertragsunterlagen verwendet Stripe dafür die jeweils anwendbaren Übermittlungsinstrumente, insbesondere EU-Standardvertragsklauseln.

Bei einer neuen Premium-Bestellung mit Rechnungsanschrift in Österreich, der Schweiz, Finnland, Dänemark, den Niederlanden, Irland oder Schweden nutzen wir Stripe Managed Payments. Sold through Link, LLC (USA) wickelt dabei als eingetragener Händler (Merchant of Record) im Auftrag des Anbieters Zahlung, Rechnung und indirekte Steuern ab – dein Vertragspartner bleibt Private Calendar – und verarbeitet die für Zahlung, Rechnung, indirekte Steuern, Betrugsprävention und Zahlungssupport erforderlichen Bestell- und Kundendaten als eigenständig Verantwortlicher. Dazu können Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Rechnungsanschrift, Zahlungsdaten und Kaufdetails gehören; diese Angaben werden im Stripe-/Link-Checkout erhoben. Stripe erhält außerdem das vor dem Checkout gewählte Rechnungsland in den Bestellmetadaten. Kalenderinhalte und Schlüssel werden nicht übermittelt. Vor der Weiterleitung informieren wir dich auf der Bestellseite über diesen Zahlungsweg. Bestehende Abos und neue Käufe mit deutscher Rechnungsanschrift werden nicht automatisch auf Managed Payments umgestellt. Einzelheiten: Datenschutzerklärung von Link und die im Checkout angezeigten Link-Bedingungen.

Rechnungsland, Zahlungsweg, die vereinbarte Vertragsfassung und die zugehörige Kündigungsregel werden für das jeweilige Abo gespeichert, damit Bestellbestätigung, Kündigung und Erstattung nach den vereinbarten Bedingungen erfolgen. Eine spätere Adressänderung stellt einen bestehenden Vertrag nicht automatisch um.

Aufbewahrung: Rechnungen und Buchungsbelege einschließlich der bei uns gespeicherten Rechnungs-Metadaten unterliegen grundsätzlich einer Aufbewahrungsfrist von acht Jahren (§ 147 AO, § 257 HGB und § 14b UStG). Davon zu unterscheiden sind insbesondere Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüsse, für die grundsätzlich zehn Jahre gelten, sowie Handels- und Geschäftsbriefe mit regelmäßig sechs Jahren. Die Frist kann sich im Einzelfall verlängern, etwa solange Unterlagen für ein noch nicht abgeschlossenes Besteuerungs- oder Rechtsverfahren erforderlich sind. Daten werden daher auch bei einer Kontolöschung bis zum Ablauf der jeweils einschlägigen Frist aufbewahrt und in dieser Zeit auf diesen Zweck beschränkt.

Beim Empfehlungsprogramm erhält Stripe zusätzlich eine zufällige Empfehlungskennung in den Metadaten der zugehörigen Checkout-Sitzung und des Abos sowie eine zufällige Kennung für eine Prämienverlängerung. Stripe erhält dabei weder den Namen noch die E-Mail-Adresse der einladenden Person aus der Empfehlung. Wir rufen den Zahlungsstatus einschließlich Erstattungs- und Zahlungsstreitstatus ab und passen bei gültigen Prämien den nächsten Abrechnungstermin an. Kartendaten bleiben bei Stripe.

Für Personen in der Schweiz beachten wir zusätzlich das anwendbare Schweizer Datenschutzgesetz. Die oben genannten Empfänger befinden sich insbesondere in Deutschland, Frankreich, Irland, der Schweiz und den USA. Für Übermittlungen über Stripe und Link gelten die jeweils anwendbaren Übermittlungsinstrumente nach deren Vertragsunterlagen, insbesondere die für die Schweiz angepassten Standardvertragsklauseln. Du kannst deine Datenschutzrechte auch über die Kontaktadresse in Abschnitt 1 geltend machen.

8. Abonnierte externe Kalender

Ende-zu-Ende auch für Link-Abos: Wenn du einen externen Kalender per iCal-Adresse abonnierst, wird die URL innerhalb deiner verschlüsselten Kalendermetadaten gespeichert. Die Android- und die iPhone-App rufen die Quelle direkt über HTTPS ab, folgen höchstens vier sicheren HTTPS-Weiterleitungen, verarbeiten die ICS-Datei lokal und synchronisieren die schreibgeschützte Kopie verschlüsselt. Der Private-Calendar-Server erhält weder URL noch Quellkalender im Klartext.

Der erste Abruf geschieht beim Anlegen in der Android- oder iPhone-App. Danach wird eine Aktualisierung von selbst frühestens etwa alle sechs Stunden versucht, wenn mindestens ein angemeldetes Android-Gerät oder iPhone Hintergrundarbeit ausführen darf sowie Netzwerk und Quelle verfügbar sind; tippst du in der App ausdrücklich auf „Aktualisieren", wird die Quelle sofort abgerufen. Browser können ein Abo anlegen und eine später mobil verschlüsselt synchronisierte Kopie anzeigen, rufen die Quelle aber nicht selbst ab. Android, iOS, Gerätehersteller, Netzwerk oder Quelle können Aktualisierungen verzögern oder verhindern.

Bei einem solchen Abruf erhält der Betreiber der von dir gewählten Quelle die IP-Adresse deines Android-Geräts oder iPhone beziehungsweise seines Internetzugangs, den technischen User-Agent „Private Calendar Android" oder „Private Calendar iOS" und den Abrufzeitpunkt. Rechtsgrundlage für den von dir veranlassten Abruf ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Verwende nur iCal-URLs, die du auf diesem Gerät abrufen darfst; geheime Abo-Links sind wie Zugangsdaten zu behandeln.

9. Buchungs- und Verfügbarkeitslinks sowie Terminanfragen

Auch hier sieht der Server nur Chiffrat: Ein Buchungslink hat die Form „/t/<Kennzeichen>#k=<Schlüssel>“. Der Teil hinter dem Rautezeichen wird von Browsern technisch nicht an den Server gesendet. Mit diesem Schlüssel sind die angebotenen freien Zeiten oder die freigegebenen belegten Zeiträume verschlüsselt; der Server kann weder sie noch den Titel des Angebots lesen. Eine eingehende Terminanfrage wird im Browser der anfragenden Person so verschlüsselt, dass ausschließlich das Konto sie lesen kann, dem der Kalender gehört.

Wenn du einen Buchungslink veröffentlichst, speichern wir das öffentliche Kennzeichen, das verschlüsselte Angebot, Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufzeitpunkt, Aktivstatus und Linkmodus (Buchung oder Verfügbarkeit) sowie die Zuordnung zu deinem Konto. Rechtsgrundlage ist die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Der Link ist ein Geheimnis wie ein Freigabelink: Wer ihn erhält, sieht die freigegebenen freien oder belegten Zeiten und kann ihn weitergeben. Du kannst einen Link jederzeit pausieren oder löschen; er läuft zudem automatisch ab.

Verfügbarkeitsmodus: Du kannst einen Link als reine Verfügbarkeitsseite verwenden. Sie zeigt innerhalb deiner gewählten Wochentage, Uhrzeiten und Vorschauzeit ausschließlich zusammengefasste graue „Beschäftigt“-Blöcke, ohne Termintitel, Beschreibung, Ort oder Kalendernamen. Du kannst einzelne Kalender ausschließen. Zeitfenster, belegte Zeiträume und Kalenderauswahl werden auf deinem Gerät berechnet beziehungsweise verschlüsselt gespeichert; die Serverdatenbank enthält für die Verfügbarkeit nur das Chiffrat und den technischen Linkmodus. Der Server nimmt für solche Links keine neuen Terminanfragen entgegen. Vorhandene Anfragen werden durch den Moduswechsel nicht gelöscht; Pause, Ablauf und Löschung gelten wie bei Buchungslinks.

Wenn du über einen Buchungslink einen Termin anfragst, brauchst du kein Konto. Verarbeitet werden dann: die verschlüsselte Anfrage selbst (darin die von dir eingegebenen Angaben, für uns nicht lesbar), ein nicht umkehrbarer Kurzwert des gewählten Zeitpunkts, damit derselbe Zeitpunkt nicht doppelt vergeben wird, ein flüchtiger öffentlicher Schlüssel deines Browsers, der Eingangszeitpunkt und der Bearbeitungsstand. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die von dir angestoßene Übermittlung; für die Abwehr automatisierten Missbrauchs (IP-Adresse in den Zugriffsprotokollen, Ratenbegrenzung, Bot-Schutz) gilt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Eine E-Mail-Adresse, die du in der Anfrage angibst, ist Teil des verschlüsselten Inhalts: Wir versenden an sie nichts und können sie nicht lesen. Den Bearbeitungsstand rufst du über die Adresse ab, die du nach dem Absenden erhältst.

Meldung und Sperre. Der Eigentümer eines Buchungslinks kann eine erhaltene Anfrage in der App melden und wählen, ob er weitere Anfragen derselben Quelle an allen eigenen Buchungslinks blockiert. Dafür speichert der Server die Anfragekennung, das Konto, den Zeitpunkt und den Sperrstatus sowie einen mit einem getrennt gehaltenen Schlüssel gebildeten, nicht umkehrbaren HMAC der Quell-IP. Die rohe IP-Adresse wird dafür nicht in der Datenbank gespeichert. Der Betreiber erhält eine inhaltsleere Meldung mit Konto und Anfragekennung, aber niemals Name, E-Mail-Adresse, Nachricht, Terminzeit, Anfrageinhalt oder Quell-IP. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Schutz der Linkinhaber und des Dienstes vor Belästigung und Missbrauch.

Optionale E-Mail-Benachrichtigungen. Beide Auswahlfelder sind zunächst ausgeschaltet. Wählst du allgemeine Benachrichtigungen, erhältst du bei Zusage, Änderung, Ablehnung oder Absage eine E-Mail ohne Termintitel, Datum, Uhrzeit, Gastgeber, Ort oder Nachricht. Nur deine Adresse wird dafür lesbar für den Versand verarbeitet und im Ruhezustand verschlüsselt gespeichert. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

Gesonderte Einwilligung in eine Kalendereinladung. Nur mit einem zweiten, ungekreuzten Auswahlfeld erlaubst du zusätzlich, Termintitel, Datum, Uhrzeit, Dauer und Zeitzone für diesen Termin lesbar an den Server und Scaleway Transactional Email zu übermitteln. Diese E-Mail enthält eine importierbare Kalenderdatei (.ics); bei Änderung oder Absage enthält sie die entsprechende Aktualisierung. Gastgeber, Ort, Nachricht und die Konto-E-Mail-Adresse der anbietenden Person werden nicht beigefügt. Bei einer Ablehnung gibt es keinen bestätigten Termin und keine Kalenderdatei. Die freigegebenen Termindaten werden für den Versand verarbeitet und bis zur SMTP-Annahme verschlüsselt in einer dauerhaften Versandwarteschlange gespeichert. Fehlversuche werden wiederholt; beim Widerruf der Einwilligung, Löschen der Anfrage oder Kontolöschung wird ein noch nicht versandter Auftrag entfernt. Eine Benachrichtigungseinwilligung aus der bisherigen Buchungsseite wird nicht als Einwilligung in diese neue Kalendereinladung übernommen.

Vollständige Details und Kalenderdownload. Bestätigte Details werden auf dem Gerät der anbietenden Person verschlüsselt. Dein Browser entschlüsselt sie über den vollständigen Statuslink und erstellt die Kalenderdatei lokal. Der Schlüssel hinter dem Rautezeichen wird nicht an den Server übertragen und nicht in E-Mails eingefügt. Speichere deshalb den vollständigen Statuslink; auf einem anderen Gerät oder nach Verlust des Links kann der E-Mail-Link allein die Details nicht öffnen.

Einwilligung widerrufen: Auf der Statusseite, die jede E-Mail ohne Schlüssel verlinkt, genügt ein Klick auf „Benachrichtigungen abbestellen“. Die Adresse und beide Einwilligungsmerker werden sofort gelöscht; weitere E-Mails und Kalenderdateien werden nicht versandt. Ohne Benachrichtigungseinwilligung bleibt eine angegebene Adresse ausschließlich in der verschlüsselten Anfrage.

Bereits installierte ältere App-Versionen: Bei früher zugesagten Terminen können ältere Clients noch Titel und Zeit für die damalige E-Mail-Funktion lesbar übermitteln. Bei einer neu gewählten Kalender-E-Mail können ältere Clients außerdem den Gastgeber übermitteln. Der Server verwendet zusätzliche Angaben nicht für den Versand; ohne neue gesonderte Einwilligung hängt er keine Kalenderdatei an. Aktuelle Clients prüfen die neue Einwilligung vor jeder Übermittlung lesbarer Termindaten.

Der Kontoinhaber erhält über eine neue Anfrage eine inhaltsleere Benachrichtigung per E-Mail; Name, Nachricht und Zeitpunkt stehen darin nicht. Erst wenn er zusagt, entsteht daraus ein Termin in seinem Ende-zu-Ende-verschlüsselten Kalender. Verantwortlich für den Umgang mit den Angaben, die du in einer Anfrage machst, ist die Person, die dir den Link gegeben hat; an sie richtest du auch Auskunfts- oder Löschwünsche zum Inhalt.

10. Mobile Apps (Android und iPhone)

Die Android- und die iPhone-App verarbeiten dieselben Konto- und Kalenderdaten wie die Web-App und enthalten keine Werbe-, Analyse-, Tracking- oder Absturzberichts-Bibliotheken von Dritten. Konto- und synchronisierte Kalenderdaten übermitteln sie an den Private-Calendar-Dienst; dort gelten die in dieser Erklärung beschriebenen Empfänger für Hosting, E-Mail-Versand und verschlüsselte Sicherungskopien. Nur bei einem von dir eingerichteten iCal-Link-Abo verbinden sie sich zusätzlich direkt mit der von dir gewählten Quelle, wie in Abschnitt 8 beschrieben.

Hinweis auf Aktualisierungen

Die Android-App zeigt einen Hinweis an, wenn im Google Play Store eine neuere Fassung bereitsteht. Dafür wird die Update-Schnittstelle von Google Play verwendet. Die App fragt dabei die auf deinem Gerät installierte Play-Store-Anwendung, ob eine neuere Version vorliegt; sie baut hierfür keine eigene Verbindung zu Google auf und übermittelt weder Kalenderinhalte noch Kontodaten. Die Aktualisierung wird erst nach deiner ausdrücklichen Bestätigung geladen und eingespielt.

Diese Prüfung und der Download laufen über die Google-Play-Dienste. Verantwortlich hierfür ist im Europäischen Wirtschaftsraum die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Welche Daten Google Play im Rahmen der App-Verteilung verarbeitet, richtet sich nach den Datenschutzhinweisen von Google und ist von der Nutzung dieser App unabhängig; Google Play prüft ohnehin regelmäßig auf Aktualisierungen der installierten Anwendungen. Wer die App außerhalb von Google Play bezieht, erhält keinen solchen Hinweis; die Abfrage schlägt dann still fehl.

Updates über den App Store (iPhone und iPad)

Die iPhone- und iPad-App wird über den App Store bereitgestellt und aktualisiert. Je nach deinen Systemeinstellungen installiert der App Store Updates automatisch oder du stößt sie dort selbst an.

Damit die App auf eine neuere Version hinweisen kann, ruft unser Server die öffentlich abrufbare Versionsnummer der App zentral und zeitgesteuert (beim Start und danach etwa alle sechs Stunden) über eine öffentliche Schnittstelle von Apple ab und speichert sie zwischen. Diese Abfrage enthält keine Daten von Nutzerinnen und Nutzern. Die App fragt Apple dafür nicht selbst: Sie erhält die Versionsnummer über den bestehenden Private-Calendar-Dienst und vergleicht sie auf deinem Gerät mit der installierten Version; dabei werden weder Kalenderinhalte noch Kontodaten übermittelt, und an Apple werden weder deine IP-Adresse noch Kontodaten weitergeleitet. Liegt eine neuere Version vor, zeigt die App oben einen Hinweis, den du für den Tag schließen kannst. Erst wenn du „Jetzt aktualisieren“ tippst, öffnet sich die App-Store-Seite der App, und es gelten die Datenschutzhinweise von Apple.

Welche Daten Apple für die App-Verteilung verarbeitet, richtet sich nach den Datenschutzhinweisen zum App Store; Kalenderinhalte oder Private-Calendar-Kontodaten werden dafür nicht von der App übermittelt.

Freiwillige App-Bewertungen

Nach ausreichender Nutzung kann die App den Bewertungsdialog von Google Play beziehungsweise dem App Store anfordern. Dafür bleiben ausschließlich auf deinem Gerät Zähler erfolgreich angelegter Termine und aktiver Tage, das erste und letzte aktive Datum sowie der letzte Anfragezeitpunkt mit damaligen Zählerständen gespeichert. Sie enthalten keine Termin- oder Konto-Kennungen und keine Kalenderinhalte, werden nicht synchronisiert und nicht an uns, Apple oder Google übermittelt. Eine Anfrage erfolgt frühestens nach sieben Tagen und 20 erfolgreich angelegten Terminen oder 14 aktiven Tagen, anschließend höchstens nach weiteren 180 Tagen und einem neuen Nutzungsmeilenstein. Du kannst den Dialog schließen; die App erfährt nicht, ob du bewertet hast oder welche Bewertung du abgegeben hast.

Die native Bewertungsschnittstelle wird auf Android über die Google-Play-Bibliothek für In-App-Bewertungen und auf iPhone und iPad über StoreKit eingebunden. Der jeweilige Store bestimmt, ob sein Dialog tatsächlich erscheint, und verarbeitet eine freiwillig abgegebene Sternebewertung und einen möglichen Rezensionstext in eigener Verantwortung. Dafür gelten die Datenschutzhinweise von Google beziehungsweise die Datenschutzhinweise zum App Store. Kalenderinhalte und Private-Calendar-Kontodaten werden dafür nicht von der App übermittelt.

Weckruf-Benachrichtigungen

Damit eine Änderung auch dann ankommt, wenn die App gerade nicht geöffnet ist, kann der Server den mobilen Apps einen inhaltsleeren Weckruf schicken. Er enthält ausschließlich eine allgemeine Art der Änderung (Kalender, Freigabe, Buchungsanfrage oder Kontosicherheit): keinen Titel, keine Uhrzeit, keinen Kalendernamen, keine Terminkennung und keinen Inhalt einer Anfrage. Die App lädt daraufhin den maßgeblichen verschlüsselten beziehungsweise kontobezogenen Stand und entschlüsselt ihn auf dem Gerät. Der Weckruf selbst wird nicht angezeigt. Erst danach kann die App auf deinem Gerät eine sichtbare Mitteilung über eine neue Einladung oder Buchungsanfrage, eine Änderung in einem empfangenen Kalender oder eine beendete Sitzung erzeugen; deren lesbarer Inhalt wird nicht an Apple oder Google geschickt.

Zugestellt wird über die Systemdienste der beiden Plattformen: den Apple Push Notification service (Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland) und Firebase Cloud Messaging (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland). Dafür vergibt der jeweilige Dienst deinem Gerät eine zufällige, plattformabhängige Zustell- bzw. Installationskennung, die die App an den Private-Calendar-Server übermittelt: unter iOS ein Gerätetoken des Apple Push Notification service, unter Android die Kennung der Firebase-Installation dieser App auf diesem Gerät (Firebase Installation ID). Dort wird sie im Ruhezustand verschlüsselt beim Konto gespeichert und ausschließlich für diesen Weckruf verwendet. Apple beziehungsweise Google erfahren dabei, dass an ein bestimmtes Gerät ein Weckruf geht, aber nicht, worum es dabei geht. Die Android-App nimmt zu Google erst dann Verbindung auf, wenn du angemeldet bist; die Bibliothek ist im Auslieferungszustand abgeschaltet und enthält weiterhin keine Werbe-, Analyse- oder Absturzberichts-Bestandteile.

Die Zustell- bzw. Installationskennung wird gelöscht, sobald du dich in der App abmeldest, sobald Apple oder Google das Gerät als nicht mehr erreichbar melden, spätestens ein halbes Jahr nach dem letzten Abgleich dieses Geräts und unmittelbar bei einer Kontolöschung. Der Weckruf ist eine Beschleunigung, keine Voraussetzung: Beide Apps versuchen zusätzlich frühestens etwa alle zwei Stunden einen Hintergrundabgleich, sofern das Betriebssystem ihn zulässt; bereits geplante Erinnerungen funktionieren auch ohne Netz.

Berechtigungen

Speicherung auf dem Gerät

Kalenderdaten einschließlich persönlicher Standard-Erinnerungen je Kalender, iCal-Abo-URL und schreibgeschützter Kopie liegen auf Android und iPhone in einer mit SQLCipher verschlüsselten Datenbank. Der zugehörige zufällige Schlüssel wird auf Android redundant durch zwei voneinander unabhängige Android-Keystore-Schlüssel und auf dem iPhone durch zwei voneinander unabhängige, nur auf diesem Gerät verfügbare Schlüsselbund-Einträge geschützt, damit der Ausfall einer einzelnen lokalen Schlüsselverpackung den Zugriff nicht dauerhaft sperrt. Beide Apps speichern zusätzlich eine zufällige Installationskennung in ihrem geschützten Gerätespeicher. Sie senden diese nur bei den für die Kontosicherheit erforderlichen Anmelde-, 2FA-, Passwort- und E-Mail-Änderungsanfragen; der Server speichert ausschließlich den Hash. Nicht sensible Darstellungsmerker liegen in lokalen App-Einstellungen. Die in Abschnitt 10 beschriebenen Bewertungszähler und Anfragezeitpunkte liegen dort ebenfalls (Android: review_prompt/progress_v1; iPhone: review_prompt_progress_v1). Zur Vermeidung doppelter Hinweise auf Buchungsanfragen speichern die Apps dort außerdem höchstens 500 nicht umkehrbare SHA-256-Werte zufälliger Anfragekennungen; sie werden weder synchronisiert noch an den Server übermittelt und beim Abmelden gelöscht. Termininhalte werden weder in Protokolldateien noch in Einstellungen oder Systemsicherungen im Klartext geschrieben. Erinnerungen und sichtbare Änderungshinweise entstehen erst nach der Entschlüsselung auf dem Gerät.

Premium-Widgets auf dem Startbildschirm

Für freiwillig eingerichtete Premium-Widgets speichern die Apps zusätzlich eine begrenzte, separat mit AES-GCM verschlüsselte lokale Anzeigekopie. Sie enthält Kalendernamen und -farben, ausgewählte Termine mit Titel und Zeit, Anzeigezeitraum, Zeitzone, Sprache sowie Tarif- und Aktualisierungsmerker, aber keine Beschreibungen, iCal-URLs, Sitzungstoken oder Hauptschlüssel. Android schützt den Anzeigeschlüssel mit dem Keystore; auf dem iPhone teilen App und Widget-Erweiterung einen eigenen, nur auf diesem Gerät verfügbaren Schlüsselbund-Schlüssel und einen von Systemsicherungen ausgeschlossenen App-Group-Speicher. Die Kopie wird beim Abmelden oder bei erkannter ungültiger Sitzung entfernt. Sie ist vom maßgeblichen verschlüsselten Kalenderbestand und der Warteschlange ungesendeter Änderungen getrennt.

Du wählst je Widget zwischen belegten Zeiten und Termintiteln. Belegte Zeiten erscheinen als graue Blöcke ohne Titel, wie in der Verfügbarkeitsanzeige. Sichtbare Inhalte sind außerhalb der biometrischen App-Sperre lesbar und werden vom Betriebssystem beziehungsweise Startbildschirm verwaltet. Standardmäßig werden belegte Zeiten ohne Titel angezeigt.

Widgets zeigen den zuletzt lokal verfügbaren Stand. Änderungen auf anderen Geräten werden nach dem nächsten erfolgreichen Abgleich sichtbar. Das Betriebssystem kann Aktualisierungen verzögern oder verhindern; Offline-Nutzung, Energiesparen und erzwungenes Beenden begrenzen die Aktualität. Die Anzeige nennt den letzten erfolgreichen Abgleich. Widgets ersetzen keine verlässliche Fristenkontrolle.

Bei einem Schlüsselwechsel oder dem Entzug einer Freigabe bewahren die Apps ungesendete Änderungen vor einer Ersetzung zusätzlich als verschlüsseltes lokales Wiederherstellungsarchiv auf. Dazu gehören die ursprünglichen verschlüsselten Blöcke und die zu ihrer Wiederherstellung nötigen Schlüssel. Ein unabhängiger, nur auf diesem Gerät geschützter Schlüssel sichert das Archiv. Lesbare Einträge werden als eigener Wiederherstellungskalender angeboten. Das Archiv wird nicht synchronisiert und bleibt auch nach der Wiederherstellung und Abmeldung bis zum ausdrücklichen Löschen der lokalen App-Daten erhalten. Der Browser bewahrt entsprechende Sicherungen und unlesbare Blöcke in seinem verschlüsselten lokalen Tresor auf.

11. Keine Analyse, keine Werbung, und was auf deinem Gerät gespeichert wird

Der Dienst setzt keine Analyse- oder Werbe-Tracking-Werkzeuge ein und bindet keine externen Schriftarten oder Werbenetzwerke ein. Davon zu unterscheiden ist das in Abschnitt 6 beschriebene technische Zugriffsprotokoll: Es dient allein der Sicherheit und Fehlersuche, wird nach sieben Tagen gelöscht und nicht zu Reichweitenmessung oder Profilbildung ausgewertet. Die Schrift Roboto wird als lokale Datei vom Private-Calendar-Server ausgeliefert; beim Anzeigen einer Seite entsteht deshalb keine Anfrage an Google oder einen anderen Schriftanbieter. Nur im Feedbackformular, im Impressums-Kontaktformular sowie auf den anmeldefreien Seiten zur Kontolöschung, zur Kündigung mit E-Mail-Code und zum Widerruf mit E-Mail-Code wird der oben beschriebene, technisch notwendige Bot-Schutz Cloudflare Turnstile geladen; die direkten gesetzlichen Kündigungs- und Widerrufsfunktionen bleiben drittanbieterfrei. Es werden keine Werbe-Cookies gesetzt. Gesetzt wird ein einziges Cookie: „pc_seen“ mit dem festen Wert „1“ und einer Laufzeit von einem Jahr. Es entsteht, sobald du die Kalender-App öffnest, und hat genau eine Aufgabe: unter der Adresse „/“ wieder die App statt der Startseite auszuliefern. Es enthält keine Kennung, wird nicht ausgewertet und erlaubt keine Wiedererkennung über Websites hinweg; du kannst es jederzeit über die Browsereinstellungen löschen. Für die Anmeldung notwendige Token werden verschlüsselt lokal auf deinem Gerät gespeichert und dienen ausschließlich der Aufrechterhaltung deiner Sitzung. Die Browser-App speichert außerdem eine zufällige Installationskennung im lokalen Speicher und sendet sie nur bei den oben genannten Kontosicherheitsanfragen. Sie dient nicht der Analyse, Werbung oder websiteübergreifenden Wiedererkennung und wird beim Löschen der Browserdaten entfernt.

Die Web-App bietet keine Kalendernutzung ohne Konto an. Ein etwaiger unverschlüsselter Altbestand aus früheren Versionen oder alte Vertrauens-Tokens im unverschlüsselten lokalen Speicher werden beim Laden der neuen Version automatisch und vollständig von deinem Gerät entfernt, damit keine unverschlüsselten Kalender- oder Anmeldedaten auf dem Gerät verbleiben.

Die Sprache (automatisch nach Gerätesprache, Deutsch oder Englisch) ist eine Einstellung pro Konto: Sie gilt für die Oberfläche auf allen angemeldeten Geräten und für Konto-E-Mails. Wir speichern sie als funktionale Kontoeinstellung bis zur Änderung oder Kontolöschung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); bei „automatisch“ richten sich die E-Mails nach der Gerätesprache, mit der die Einstellung zuletzt gewählt wurde. Zusätzlich liegt sie auf dem jeweiligen Gerät, damit die Oberfläche schon vor der Anmeldung passt: im Browser unter pc_ui_language, auf Android in den App-Einstellungen und auf dem iPhone in UserDefaults. Diese Gerätekopie bleibt bis zum Ändern oder Löschen der Website- beziehungsweise App-Daten erhalten. Die Sprache ist kein Kalenderinhalt. Bei ausdrücklich gewünschten Buchungsbenachrichtigungen speichern wir die beim Absenden gewählte Sprache zusammen mit der Anfrage für deren bestehende Aufbewahrungsdauer. Kalenderinhalte und freie Eingaben werden nicht übersetzt. Übersetzungen der Produkttexte werden vorab erstellt; während der Nutzung werden keine Texte oder Kontodaten an einen Übersetzungsdienst gesendet.

Speicherung auf deinem Gerät (Browser)

Damit der Kalender offline funktioniert und deine Daten dein Gerät nur verschlüsselt verlassen, legt die Browser-App Daten lokal ab. Sie verbleiben auf deinem Gerät; der Server erhält sie dadurch nicht zusätzlich. Du kannst sie jederzeit über die Browsereinstellungen („Websitedaten löschen“) entfernen.

Beim Sprachwechsel auf öffentlichen Seiten werden Zielseite und Scrollposition vorübergehend im Sitzungsspeicher (sessionStorage) abgelegt. Der Eintrag wird beim Laden der Zielseite entfernt und höchstens 60 Sekunden lang berücksichtigt. Er dient nur dazu, die aktuelle Ansicht beim Sprachwechsel beizubehalten, und wird nicht an den Server übertragen.

Datenbank „kalender“ (IndexedDB)
Nach der Anmeldung liegt hier der verschlüsselte Tresor: deine Kalender und Termine einschließlich persönlicher Standard-Erinnerungen je Kalender, der Sitzungs-Token und die mit deinem Passwort verschlüsselte Hülle des Master-Schlüssels. Der rohe Master-Schlüssel wird nicht dauerhaft gespeichert. Die Ablaufzeit der Sitzung wird zusätzlich unverschlüsselt auf diesem Gerät gespeichert, damit eine bereits abgelaufene Sitzung bei bestehender Internetverbindung direkt zur Anmeldung führt. Sie enthält keinen Token oder Schlüssel und bleibt bis zur Aktualisierung oder zum Löschen der Websitedaten gespeichert.
Lokaler Speicher (localStorage)
Die Serveradresse, die zuletzt angemeldete Konto-E-Mail-Adresse als Zuordnungsmerkmal, die gewählte Farbdarstellung, die Einstellung „auf diesem Gerät entsperrt bleiben“ samt gewählter Frist, ein Merker für einen bereits ausgeblendeten Installationshinweis sowie die zufällige Installationskennung. Hinzu kommt gegebenenfalls deine ausdrücklich gewählte Pause oder Abwahl des Empfehlungshinweises (pc_referral_reminder_v1). Sobald der verschlüsselte Tresor eingerichtet ist, werden Kalenderdaten und Tokens nur noch verschlüsselt in der Tresordatenbank geführt.
Sitzungsspeicher (sessionStorage)
Ein Zufallsschlüssel, mit dem sich der Tresor innerhalb derselben Browsersitzung ohne erneute Passworteingabe öffnen lässt. Er wird beim Schließen des Tabs verworfen und gibt den Master-Schlüssel für sich allein nicht preis. Wenn du auf der Preisseite auf den Bestellknopf tippst, kommt für höchstens zehn Minuten ein Merker mit dem gewählten Tarif und dem Zeitpunkt hinzu; er stellt sicher, dass eine Bestellung wirklich von dort ausgeht, und wird beim Öffnen der Bestellung sofort verbraucht. Er enthält keine Kennung deiner Person.
Offline-Zwischenspeicher (Cache Storage)
Der Service Worker legt die App selbst sowie aufgerufene öffentliche Seiten, Schriftarten und Symbole ab, damit die App ohne Netzverbindung startet. Kalenderinhalte liegen dort nicht.

Für schnellere Monatswechsel lädt der Browser zuerst die angezeigte Zeitspanne und danach bei freier Kapazität schrittweise weitere Kalenderdaten bis zu zwölf Monate davor und danach. Die geladenen Daten und der Abrufstand bleiben im bestehenden verschlüsselten Tresor auf diesem Gerät. Bereits geladene ältere Zeiträume werden dadurch nicht automatisch gelöscht. Die Speicherung nach dem Abmelden und das Löschen der Websitedaten sind unten beschrieben.

Die App bittet den Browser außerdem darum, diesen Speicher dauerhaft vorzuhalten, damit er bei Speicherknappheit nicht automatisch verworfen wird und noch nicht synchronisierte Änderungen verloren gehen.

Die für Kalenderbetrieb, Anmeldung und ausdrücklich gewählte Funktionen benötigten Speicherungen sind für den von dir gewünschten Dienst unbedingt erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG) und bedürfen deshalb keiner Einwilligung. Sie dienen weder der Analyse noch der Werbung noch einer Wiedererkennung über Websites hinweg.

Ein gelegentlicher Hinweis erinnert dich an das Empfehlungsprogramm. Sein Wartezeitgeber läuft nur vorübergehend im Arbeitsspeicher; dafür werden keine Nutzungszähler angelegt und die Bewertungszähler der mobilen Apps nicht verwendet. Wenn du den Hinweis schließt oder „Später“ wählst, wird ausschließlich deine gewünschte 90-tägige Pause lokal gespeichert. „Nicht mehr anzeigen“ speichert deine dauerhafte Abwahl. Diese Merker dienen dazu, deine Entscheidung zu beachten; sie enthalten keine Konto-Kennung oder Kalenderinhalte und werden weder synchronisiert noch an den Server übermittelt. Im Browser liegt die Einstellung unter pc_referral_reminder_v1, auf Android unter review_prompt/referral_reminder_v1 und auf dem iPhone unter referral_reminder_v1.

Empfehlungscodes und Prämienstände werden in den Kontoseiten der Apps nur vorübergehend im Arbeitsspeicher angezeigt; die Codes und Prämienstände werden nicht zusätzlich im Browser- oder App-Speicher abgelegt. Ein Einladungslink enthält den zufälligen Code als URL-Parameter und kann deshalb im Verlauf deines Browsers stehen. Beim ausdrücklich gewählten Kopieren gelangt der Code oder Link in die Zwischenablage deines Geräts.

Bei einer von dir gestarteten vollständigen Schlüsselerneuerung werden neu verschlüsselte Kalenderblöcke zunächst getrennt vorbereitet. Sie ersetzen die aktiven Daten erst zusammen mit dem neuen Schlüsselbund. Der Server erhält dabei keine unverschlüsselten Inhalte oder Schlüssel. Nicht aktivierte Vorbereitungen verfallen nach 48 Stunden und werden beim Serverstart sowie minütlich bereinigt; bei erfolgreicher Aktivierung oder Kontolöschung werden sie sofort entfernt.

Der Browser hält für diesen Vorgang einen zusätzlich verschlüsselten Wiederaufnahmevermerk im lokalen Tresor vor. Er enthält die für die Fortsetzung nötigen Schlüsselstände und den neuen Wiederherstellungsschlüssel. Er bleibt bis zur erfolgreichen lokalen Umstellung, zum Abschluss der Freigabeaktualisierung und deiner Bestätigung der Schlüsselsicherung erhalten, bei einer Unterbrechung auch nach dem Abmelden. Er wird nicht als Kalenderinhalt synchronisiert und durch das Löschen der Websitedaten entfernt.

Ausstehende Zusagen und Zeitänderungen zu Buchungsanfragen werden mit der gewählten Benachrichtigungsoption im verschlüsselten Termin gespeichert, bis der Server die Bearbeitung bestätigt. Der Server speichert zur Vermeidung doppelter Entscheidungen eine technische Vorgangskennung und den Änderungsstand bis zur Löschung der zugehörigen Anfrage. Daraus erhält er keine zusätzlichen Termininhalte.

Auf Android bleibt die verschlüsselte Kalenderdatenbank beim Abmelden einschließlich noch nicht synchronisierter Änderungen auf dem Gerät erhalten. Die Sitzung wird beendet; dieselbe Kontoanmeldung kann die Änderungen später weiter synchronisieren. Die lokalen Daten werden durch das Löschen der App-Daten oder eine ausdrücklich bestätigte lokale Reparatur entfernt.

12. Speicherdauer und Löschung

Mit „Alle anderen abmelden“ beendest du andere vollständige Sitzungen und widerrufst alle vertrauenswürdigen Geräte in derselben Aktion. Deine aktuelle Sitzung bleibt aktiv. Bei der nächsten Anmeldung ist bei aktiviertem 2FA wieder ein Code nötig.

Die Löschung des Kontos kannst du jederzeit selbst in den Einstellungen vornehmen. Sie erfordert die Eingabe eines Bestätigungssatzes, deines Passworts und eines zwölfstelligen Codes, den wir an deine Konto-E-Mail senden. Wenn du dich nicht anmelden kannst, steht zusätzlich die öffentliche Seite Konto löschen zur Verfügung: Ein zwölfstelliger, 15 Minuten gültiger Code wird an die hinterlegte Konto-E-Mail gesendet. Nach der Bestätigung wird die Löschung für 48 Stunden vorgemerkt – sie wird in diesem Zeitraum noch nicht ausgeführt. Jedes angemeldete Gerät zeigt einen Hinweis; die Stornierung erfordert eine angemeldete Sitzung und dein Kontopasswort. Ohne Stornierung werden die aktiven Konto- und Kalenderdaten nach Ablauf der Frist unwiderruflich gelöscht. Ausnahmen und nachlaufende Fristen für Sicherungskopien, den technischen Löschkontroll-Datensatz sowie gesetzlich aufzubewahrende Rechnungsdaten stehen unmittelbar oben.

13. Deine Rechte

Dir stehen gegenüber dem Verantwortlichen die folgenden Rechte zu:

Grenze der Auskunft: Deine Kalenderinhalte liegen auf dem Server nur Ende-zu-Ende-verschlüsselt vor; eine Auskunft kann diese Inhalte daher nur als Chiffrat umfassen. Den Klartext erhältst du jederzeit selbst über die Exportfunktion in der App.

Du hast zudem das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Du kannst dich hierfür an die Aufsichtsbehörde deines gewöhnlichen Aufenthaltsorts, deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes wenden.

14. Widerspruchsrecht

Du hast das Recht, jederzeit gegen die Verarbeitung dich betreffender personenbezogener Daten Widerspruch einzulegen, die auf Grundlage berechtigter Interessen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgt (Art. 21 Abs. 1 DSGVO).

Das betrifft jede Verarbeitung, die in Abschnitt 4 mit Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gekennzeichnet ist. Dazu gehören insbesondere die Verarbeitung von IP-Adresse, User-Agent, gehashter Installationskennung und Fehlversuchszählern zur Abwehr von Angriffen und Missbrauch, das Zugriffsprotokoll des Servers und die daraus abgeleitete Missbrauchserkennung, der nicht umkehrbare Quell-HMAC für eine befristete Sperre bei gemeldeten Terminanfragen, die technische Löschkontrolle nach einer Konto- oder Kalenderlöschung, die technische Betriebsüberwachung, die Erstellung verschlüsselter Sicherungskopien, das Einstiegs-Cookie „pc_seen“, die zusätzliche Absicherung deines Kontos durch die Zwei-Faktor-Authentisierung, die Bearbeitung allgemeiner Nachrichten über das Kontakt- und Feedbackformular sowie die Aufbewahrung des Nachweises einer bestätigten Kündigung. Für einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO sind Gründe erforderlich, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben.

Legst du Widerspruch ein, verarbeiten wir die betroffenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die deine Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Für den Widerspruch genügt eine formlose Nachricht an die in Abschnitt 1 genannte E-Mail-Adresse.

15. Änderungen dieser Erklärung

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die Funktionen des Dienstes oder die Rechtslage ändern. Die jeweils aktuelle Fassung ist unter dieser Adresse abrufbar. Das Datum der letzten Änderung findest du oben unter „Stand“.